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In der Rubrik SONGWRITER ALBUM DES MONATS findest Du das Songwriter Album, das im letzten Monat von allen gehörten und rezensierten Songwriter Alben mit dem besten Notendurchschnitt bewertet worden ist. Im letzten Monat haben wir uns für das Album “Head In The Air” vom HANS SØLO entschieden. Das Album wurde mit dem Notendurchschnitt 1,845 bewertet.

 

 

 

 

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HANS SØLO “HEAD IN THE AIR”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bk)

Hans Solo - Head In The Air

TITELVERZEICHNIS:

01.  Dionysos
02.  Trust
03.  Nicholas
04.  /b/
05.  Nausjetz
06.  Assise
07.  Comforting Song
08.  Tour Diary
09.  Mr. Daydream
10.  Schöneweide
11.  The Lonely Surfer Of Desert Planet

Label: Record Jet

ART FOLK ROCK

Für Fans von:  Jethro Tull - Chris Friedrich - Fairport Convention

DEUTSCHLAND

Han Solo kennt wohl inzwischen jeder SciFi-Fan und Filmliebhaber weltweit, den Namen HANS SØLO sollten sich vor allem Musikfans merken, denn das ist einer der interessantesten Songwriter-Newcomer, die uns in den letzten Monaten untergekommen sind. Dem ruhigen Auftakt „Dionsysos“ folgt mit “Trust” ein erstes kammersinfonisches Highlight mit toll arrangiertem Gesang, schwermütig sägendem Cello und mittelalterlich klingenden Harpsichord. Und dazwischen thront der deutsche Musiker mit einer Stimme, die zunächst an den markant-männlichen Gesang eines gewissen Ian Anderson erinnert. Und als ob ich das entscheidende Stichwort gegeben habe, befinde ich mich urplötzlich in einem Burgareal des 12. Jahrhunderts, in dem die Musiker der Band “Jethro Tull” Platz genommen haben und vor dem Burgherren “Nicholas” ein bretonisch-keltisches Lied epischen Ausmasses zum Besten geben. Aber nachdem ich aus meinem Sekundenschlaf erwacht bin, stelle ich fest: Es sind definitiv nicht die Leute von “JT”, sondern HANS SØLO selbst an der akustischen Gitarre, AMUT und CAROLINE SCHLEMMER an den lieblich weinenden Violinen, BENNI BUTZ am dezent eingesetzten Schlagzeug sowie die beiden Cellisten JUIA GOTTHARD und RAINER JOOSCHULZ. Die eben genannten Musiker sind dann auch noch in den weiteren Stücken des Albums „Head In The Air“ zu hören.

Die große Überraschung wartet aber noch: Zu neoklassischen Schwingungen, wie sie auch einen Johann Sebastian Bach begeistert hätten, singt HANS SØLO in bestem Schwiizerdütsch-Dialekt. Und damit nicht genug: „Assise“ gibt’s mit Banjo und französischsprachigem Gesang, für die Harmoniestimme sorgt hier Gitarristin KATHARINA GNENDINGER. Und wie der (Fast)namensvetter Han Solo mit dem flauschigen Chewbacca immer wieder mal für überraschende cineastische Einfälle gesorgt hat, überrumpelt auch der deutsche Musiker seine Zuhörer mit verblüffendem Spektakel: Der gutgelaunt summende „Comforting Song“ ist erfüllt vom Klang der Ukulele, der südamerikanischen Charango, die Ohren umschmeichelnder Klarinette (CAROLIN ULMER), klingelndem Glockenspiel und steigert sich am Ende zu einen dezent-ambienten Reggae-Rausch. Meisterhaft.

Mit „Schöneweide“ nimmt sich der Komponist noch zwei Stadtteile im Berliner Distrikt Treptow-Köpenick vor und dabei selbst kein Blatt vor den Mund: <discos with music of the worst kind – but the people here don’t care – if police isn’t present – the nazis are – summing up all the small-mindedness>. Und das Beste habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben habe, nämlich meinen persofave “/b/”, ein wundervolles Exponat zeitgenössischer rockmusikalischer Folklore. Ein fröhlliches “Chapeau!” an alle Beteiligten!

FAZIT: Um den intellektuellen Song-Mix zu beschreiben, bediene ich mich des Vergleichs „Jethro Tull“ trifft auf „Peter Gabriel“ trifft auf den barocken Folk von „Pentangle“ (das ist ein Kultfolkband aus England). HANS SØLO hat mit „Head In The Air“ ein folkrockiges Songwriter-Meisterwerk konstruiert, bei dem sich bei jedem Hörgang neue klangliche Entdeckungen offenbaren.

VÖ: 06.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://hansprolo.blogspot.de/  &  https://hanssolo.bandcamp.com/album/head-in-the-air

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung!
As Album für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

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Sehr gutes Album, ist genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Gutes Album, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliches Album, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweiliges Album, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwaches Album, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhaftes Album, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage

 

 

 

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Um ein Album qualitativ von einem anderen zu unterscheiden, habe ich Mitte der 70er Jahre begonnen, für jeden Song eine Note zu vergeben, die Summe der Noten aller Songs ergab dann den Notendurchschnitt, anhand dessen ich den Quotienten ermittelte. Zu Beginn “arbeitete” ich mit den Noten “1,5”, “2”, “2,5” und so weiter. Später reichte mir das dann nicht mehr. Ich verfeinerte das Notensystem, in dem ich zusätzlich die “1,25”, “1,75” und “2,25” vergab, Anfang der 00er Jahre kamen dann noch die Zwischennoten “1,875” und “2,125” hinzu. Diese letzten beiden Zwischennoten werden beim ersten Anhören eines Albums nur tendenziös vergeben und  später zur “2” oder “1,75” gewandelt. Anmerkung: Eine “1,25” ist äusserst selten und auch die Note “1,5” wird beim ersten Anhören nur ganz selten vergeben. Nach der “2,25” und der “2,5” wird die Bewertung nach unten dann nur noch in “0,5”er  Schritten durchgeführt. Ich bin überhaupt nicht verrückt, nur etwas musikverrueckt :-)

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